Action-Abenteuer in einer dystopischen Zukunft, wo Erinnerungen gehandelt und manipuliert werden
Action-Abenteuer in einer dystopischen Zukunft, wo Erinnerungen gehandelt und manipuliert werden
Bewertung (1 Stimmen)
Programm-Lizenz Zahlung
Hersteller Capcom
Läuft unter Windows
Bewertung
(1 Stimmen)
Hersteller
Capcom
Läuft unter
Windows
Programm-Lizenz
Zahlung
Vorteile
- Innovative Memory Remix-Mechanik
- Starke, atmosphärische Spielwelt
- Gelungener Soundtrack
- Interessante Story über Kontrolle und Identität
Nachteile
- Wenig motivierende Kämpfe
- Zu lineares Leveldesign
- Memory Remixes werden zu selten genutzt
- Eingeschränkte Entscheidungsfreiheit
Futuristisches Action-Abenteuer rund um Erinnerung und Identität
Handlung und Atmosphäre
Remember Me entführt Spieler ins futuristische Paris des Jahres 2084. In dieser alternativen Zukunft kontrolliert der Megakonzern Memorize den Handel mit Erinnerungen. Wer zahlt, kann Erinnerungen teilen, verkaufen oder neue erwerben. Im Mittelpunkt steht die Erinnerungs-Jägerin Nilin, die nach einem Gedächtnisverlust ihre Vergangenheit sowie die Wahrheit über Memorize sucht. Die dichte Atmosphäre mit Geschichten über Manipulation und Identität lässt das Spiel nachdenklich und spannend wirken.
Gameplay und Mechanik
Remember Me kombiniert actiongeladene Nahkämpfe mit Kletterpassagen und Rätseln. Die Steuerung ähnelt Genregrößen wie "Tomb Raider", wobei Spieler Wände erklimmen oder Hindernisse überwinden, während visuelle Hilfen wie Hologramm-Pfeile den Weg weisen. Besonders gelungen sind die sogenannten Memory Remixes, bei denen sich Erinnerungen von NPCs aktiv verändern lassen. Diese interaktiven Sequenzen erlauben es, mit gezielten Eingriffen in der Erinnerung Handlungsverläufe und Beziehungen zu beeinflussen. Leider kommt dieses originelle Element nur selten zum Einsatz.
Kampfsystem und Progression
Im Kampf setzt Remember Me auf Kombinationen aus leichten und schweren Schlägen. Das Kombosystem lässt sich individualisieren, indem Angriffe mit Heilungs- oder Energieaufladungseffekten versehen werden. Spezialfähigkeiten und Ausweichmanöver sorgen für Abwechslung, jedoch fehlt im weiterem Verlauf die Herausforderung. Gegner agieren meist berechenbar und bieten wenig Abwechslung. Die Steuerung verlangt Eingewöhnung, denn die Bewegungen von Nilin erscheinen nicht immer geschmeidig und Sprünge gelingen nicht immer präzise.
Leveldesign und Wiederspielwert
Das Spiel führt den Spieler strikt linear durch eindrucksvolle Kulissen. Erkundung wird kaum belohnt, alternative Lösungswege oder Entscheidungen gibt es nicht. Rätsel beschränken sich auf einfache Mechanismen, die wenig fordern. Dadurch sinkt der Wiederspielwert deutlich. Ein typischer Durchlauf dauert etwa acht bis zehn Stunden.
Grafik und Sound
Die künstlerische Umsetzung von Neo-Paris überzeugt durch ein außergewöhnliches Design und stimmungsvolle Lichtsetzung. Trotz gelegentlicher technischer Mängel wie einer veralteten Grafik-Engine oder ungünstigen Kamerawinkeln bleibt die Optik beeindruckend. Der Soundtrack trägt mit elektronischen, orchestralen Klängen zur Atmosphäre bei und hebt das futuristische Setting gelungen hervor.
Fazit
Remember Me glänzt mit kreativen Ansätzen wie dem Memory Remix und einer fesselnden Welt, wird aber durch ein repetitives Gameplay und linearer Struktur gebremst. Wer sich für originelle Science Fiction-Konzepte und einzigartige Mechaniken interessiert, findet hier ein interessantes Erlebnis, sollte aber keine spielerische Revolution erwarten.
Vorteile
- Innovative Memory Remix-Mechanik
- Starke, atmosphärische Spielwelt
- Gelungener Soundtrack
- Interessante Story über Kontrolle und Identität
Nachteile
- Wenig motivierende Kämpfe
- Zu lineares Leveldesign
- Memory Remixes werden zu selten genutzt
- Eingeschränkte Entscheidungsfreiheit